Aprilis, anno Domini MCXXXIII (1133)
  Der April beginnt mit einem starken Regenschauer,
  welcher aber nach den ersten Tagen abebbt und einem
  warmen und trockenen Wetter Platz macht.
  Die Temperaturen liegen im Durchschnitt bei 16 Grad. (Details)

Überall auf den Straßen ist zu hören,
     dass die Priester beunruhigt sind. Nach einem schweren
     Unwettter wurden große Schäden an verschiedenen
     Punkten der Stadt gemeldet. Am schlimmsten traf es die
     Grabeskirche, deren Dach eingestürzt ist. Was mag
     Gottes Zorn auf die Menschen in der heiligen Stadt
     gelenkt haben?

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Freitag, 13. Juni 2014, 20:43

Chronik

Die Chronik ist eine Art zweite Timeline, die nur mit den Ereignissen gefüllt wird, die wirklich landesweit bekannt sind und Einfluss auf die Politik oder den Lebenswandel der Einwohner des Königreichs hat. Sie wird allein von der Spielleitung gepflegt und soll einen raschen Überblick über einschneidende Ereignisse gewähren - besonders für jene, die nicht von Anfang an dabei waren und keine Zeit hatten, alles intensiv zu verfolgen.

Die Jahre 1099-1129
Das Jahr 1130
Das Jahr 1131
Das Jahr 1132
Das Jahr 1133

Beispiele für Ereignisse in der Chronik:
- Geschehnisse in der königlichen Familie
- Hochzeiten im Hochadel
- Fehden, bzw. Kriege
- Gesetzesänderungen
- Außenpolitische Entscheidungen
- Gerichtsverfahren im (Hoch-) Adel

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Samstag, 5. Juli 2014, 13:32

1095-1129

Ereignis
Zeitpunkt
Inhalt
Betroffene Personen
Auswirkungen
Die Eroberung von Jerusalem
15. Juli 1099
Von Europa aus machte sich ein Heer aus 7000 Rittern und 20000 Fußsoldaten auf den Weg ins heilige Land. Sie eroberten Antiochia und standen im Jahr 1099 vor Jerusalem. Von dem Heer waren 1500 Ritter und 12000 Fußsoldaten geblieben. Die Stadt wurde am 15. Juli erobert und die Kreuzfahrer richteten ein Blutbad unter den Einwohnern an. Unmittelbar nach der Eroberung, erfuhren die Kreuzfahrer von einem anrückenden Fatimidischen Heer. Sie hantelten schnell.
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Mit Jerusalem eroberten die Christen ihre heiligste Stätte.

Gottfried von Bouillon, Verteidiger des Heiligen Grabes
22. Juli 1099
Gottfried von Bouillon wird zum "Verteidiger des Heiligen Grabes" ernannt und ist damit der Herrscher des jungen Reiches. Raymond von Toulouse hatte diese Würde zuvor abgelehnt.
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Schlacht von Askalon
12. August 1099
Nachdem Arnulf von Chocques, der am 01. August zum Patriarchen von Jerusalem geworden war, am 05. August Reste des heiligen Kreuzes gefunden hatte, zog das Kreuzfahrerheer am 10. August aus um die angreifenden Fatimiden zu stellen. Begleitet wurde er von Robert II. von Flandern und Arnulf von Chocques, sowie (mit einem Tag Verzögerung, eventuell aufgrund von Streitigkeiten) von Raymond IV. von Toulouse und Robert von der Normandie. Später stieß auch Tankred von Tarent zum Heer.
Das fränkische Heer (1200 Ritter, 9000 Fußsoldaten) traf das fatimidische Heer (20000 Mann) vor Askalon unvorbereitet und konnte es vernichtend schlagen.
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Die Kreuzfahrer sicherten ihre Eroberungen und hatten zunächst alle Gefahren abgewehrt.

Jerusalem - Weltlicher Staat oder Besitz der Kirche?
Dezember 1099
Arnulf von Chocques, der von Gottfried unterstützte Patriarch Jerusalems, wird vom päpstlichen Legaten Dagobert von Pisa abgesetzt. Ersterer unterstützte Gottfried darin, Jerusalem zu einer weltlichen Herrschaft zu machen, letzterer wollte die heilige Stadt lieber unter kirchlicher Regierung sehen. Dagobert von Pisa wurde zum neuen Patriarchen und geriet mit Gottfried in Konflikt. Dieser versprach ihm letztlich Jerusalem und Jaffa an den Papst abzutreten, sobald Ägypten erobert worden wäre. Ein Feldzug nach Ägypten wurde bereits geplant.
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Gründung des Fürstentums Galiläa
1100
Tankred von Tarent, der Neffe Bohemunds von Tarent, eroberte nach der erfolgreichen Einnahme Jerusalems (wobei er sehr erfolgreich den Felsendom plünderte) die Städte Tiberias, Haifa und Bethsan und errichtete dort das Fürstentum Galiläa, das er vom ersten Regenten des neu gegründeten Königreichs Jerusalem, Gottfried von Bouillon, als Lehen erhielt. Gottfrieds Nachfolger, Balduin von Boulogne, bemühte sich später Tankreds Macht einzuschränken.
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Gottfried von Bouillon stirbt
18. Juli 1100
Gottfried von Bouillon erkrankt in Caesarea an einem schweren Fieber und erliegt dieser Krankheit am 18. Juli 1100 in Jerusalem. Seine Pläne, Ägypten zu erobern, kann er nicht mehr ausführen. Ihm folgt sein Bruder Balduin von Bouillon, der im Dezember zum König gekrönt wurde.
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Die anderen Anführer des ersten Kreuzzuges
1100
Robert II. von Flandern und Robert II von der Normandie kehrten, nach der siegreichen Schlacht von Askalon, nach Europa zurück, ebenso wie viele weitere Ritter und Herren.
Bohemunt von Tarent, der nach der Eroberung von Antiochia jene Stadt für sich beansprucht hatte und nicht mit nach Jerusalem gezogen war, folgte in den kommenden Jahren weiterhin seinem Krieg gegen Byzanz (von nun an an zwei Fronten, von Antiochia und von seinen süditalienischen Besitzungen aus). Offenkundig vom Gedanken des Kreuzzuges nicht sonderlich beeindruckt, nutzte er diesen nur für seine Zwecke. Er starb 1111 relativ erfolglos und als Lehnsmann seines einstigen Feindes.
Raimund IV. von Toulouse verbündet sich mit Kaiser Alexios gegen Bohemund von Tarent. Mit Unterstützung von Byzanz und später Jerusalem, gelang es ihm und seinem Sohn Alfons-Jordan, bzw. seinem Verwandten Wilhelm-Jordan (der der Regent für seinen Sohn war) Tripolis zu erobern und die Grafschaft Tripolis zu gründen.
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Tankred verlässt Tiberias
August 1100
Tankred von Tarent wird Regent für seinen in Gefangenschaft geratenen Onkel Bohemund in Antiochia und verlässt das Königreich, sowie sein Fürstentum, welches er auf Druck von König Balduin I. aufgeben muss.
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Balduin I. wird gekrönt
Dezember 1100
Balduin von Boulogne wird zum ersten König von Jerusalem gekrönt, da sein Vorgänger und Bruder sich nicht König genannt hatte. Er setzte sich gegen Dagobert von Pisa, den Patriarchen, durch, der eine Kirchenherrschaft in Jerusalem aufbauen wollte. Seine Grafschaft Edessa, überlässt Balduin seinem Verwandten Balduin de Bourcq, der später als Balduin II. König von Jerusalem wird.
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Die Eroberung von Arsur
1101
Arsur wurde von König Balduin I. erobert und verblieb im königlichen Besitz.
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Die Eroberung von Caesarea
1101
Caesarea wurde kurz nach seiner Eroberung als Lehen an Eustache de Grenier vergeben.
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-Caesarea gelangt in den Besitz der Familie de Grenier

Erste Schlacht von Ramla
7. September 1101
Die Kreuzfahrer schlagen erneut eine fatimidische Armee. Weitere Angriffe der Fatimiden sollten in den nächsten Jahren ebenso erfolglos verlaufen.
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Zweite Schlacht von Ramla
17. Mai 1102
Ein Feldzug der Fatimiden, der durch unüberlegtes und vorschnelles Handeln Balduins fast in einer fatalen Niederlage für die Christen mündete. Letztlich gelang ihm mit frischen Kreuzfahrern aus Europa, der Sieg.
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Die Eroberung von Akkon
1104
Akkon entwickelte sich schon bald nach seiner Eroberung zur wichtigsten Hafenstadt des Königreichs. Es blieb ebenfalls im Besitz der Krone.
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Belehnung von Hebron
1104
Hugues d'Hébron, der Vater des jetzigen Barons, wird mit der Baronie Hebron belehnt, nachdem diese vormalig oft den Besitzer gewechselt hat. Hugues hält Hebron jedoch nur für eine kurze Zeit und stirbt noch im selben Jahr. Die Herrschaft ist daraufhin mit einer Unterbrechung bis zum Jahre 1120 wieder im Besitz der Krone, ehe sie an Hugues Sohn, Baudouin d'Hébron, geht.
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Das Haus Hebron legt die Grundlage für seine Stellung.

Streit zwischen Tankred von Tarent und Balduin du Bourcq
1104 - 1107
Nachdem Balduin du Bourq im Jahr 1104 in Gefangenschaft geriet, wurde Tankred, der Regent von Antiochia, auch zum Regenten von Edessa. Er bemühte sich nicht um die Freilassung Balduins und als dieser im Jahr 1107 doch freigelassen wurde, musste er Tankred mit Waffengewalt aus Edessa vertreiben.
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Dritte Schlacht von Ramla
27. August 1105
Der letzte größere Vorstoß der Fatimiden nach Palästina hinein. Nach ihrer erneuten Niederlage, unternahmen sie keinen groß angelegten versuch mehr die an die Franken verlorenen Ländereien zurück zu erobern.
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Die Erbauung von Toron
1107
Um den großflächigen Belagerungsring von Tyrus zu festigen, wurde die Burg Toron in Galiläa gebaut. Die fertige Burg wurde an Honfroy I. von Toron gegeben.
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Die Eroberung von Tripolis
1109
Nachdem Alfons-Jordan, der Sohn des Raymond von Toulouse, nach Frankreich gegangen war um dort das Erbe seines Vaters als Graf von Toulouse anzutreten, reiste Bertrand, sein älterer Halbbruder, dessen Legitimität aber bestritten wurde und der Toulouse bis dahin regiert hatte, seinerseits ins heilige Land um dort die Ländereien seiner Familie zu übernehmen. König Balduin I. unterstützte ihn 1109 bei der Eroberung von Tripolis. Die Grafschaft Tripolis war jedoch kein direkter Vasall des Königreichs Jerusalem, auch wenn dieses immer wieder versuchte diesen Status zu ändern.
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Die Eroberung von Sidon
1110
Mithilfe des norwegischen Kreuzfahrerkönigs Sigurd I. wird Sidon von Balduin I. erobert. Sidon wird kurz nach seiner Eroberung als Lehen an Eustache de Grenier vergeben.
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Sidon gelangt in den Besitz der Familie de Grenier

Die Eroberung von Beirut
1110
Die Stadt wurde nach der Eroberung an Fulko von Guines aus dem Haus Guines gegeben, womit die Baronie Beirut geschaffen wurde.
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Schlacht von Schaizar
1111
Der türkische Sultan von Bagdad und Herrscher des Großseldschukischen Reiches Muhammad I. sammelte eine große Armee um, die Kreuzfahrer, wie bereits im Jahr zuvor (der Angriff wurde in Edessa abgewehrt) anzugreifen. Es kam zu keiner richtigen Schlacht, sondern eher zu kleinen Scharmützeln, ehe sich die türkische Armee wieder zurückzog.
Balduin I.
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Pons wird der neue Graf von Tripolis
1112
Nachdem sein Vater, Bertrand von Toulouse, im Jahr 1112 gestorben war, wurde Pons noch im gleichen Jahr zum neuen Grafen von Tripolis. In den kommenden Jahren hielt er sich stets als Verbündeter von Jerusalem, konnte seine Unabhängigkeit gegenüber dem südlichen Königreich aber wahren. Durch seine Ehe mit Cecile, der Witwe Tankreds von Tarent im Jahr 1115 wurde der seit 15 Jahren bestehende Konflikt zwischen normannischen (Antiochia) und provenzialischen (Triplois) Kreuzfahrern, beigelegt.
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Schlacht von Sennabra
1113
Erneut griffen Streitkräfte des seldschukischen Sultans das Köngreich an, diesmal war Galiläa ihr Ziel. Es gelang ihnen, Balduin I. bei Sennabra, einer Furt über den Jordan, zu schlagen. Die zurückgeschlagenen Kreuzfahrer zogen sich auf einen Hügel westlich des See Genezareth zurück und konnten von den Seldschuken nicht geschlagen werden. Jedoch war es diesen möglich Nablus zu plündern und das Land zu verwüsten. Da sie ihre Position jedoch nicht langfristig behaupten konnten, zogen sich die Seldschuken wieder zurück.
Balduin I.
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Schlacht von Sarmin
1115
Roger von Salerno, der Regent des Fürstentums nach Tankreds Tod (1112) besiegt, nach langer Kampagne, eine Armee des seldschukischen Sultans. Dabei verbündet er sich mit lokalen muslimischen Herrschern, die sich durch einen Sieg des Sultans in ihrer Autonomie gefährdet gesehen hätten.
Roger von Salerno
-Das Bündnis zwischen Muslimen und Christen wurde von der christlichen und muslimischen Welt gleichermaßen mit Empörung aufgenommen.

Das Haus Courtenay in Tiberias
1112 - 1118
Joscelyn de Courtenay, ein Vetter und Gefolgsmann von Balduin de Bourcq, dem Grafen von Edessa (und künftigen König von Jerusalem) wird zum Fürsten von Tiberias, nachdem das Fürstentum in den vergangenen 10 Jahren durch viele Hände gegangen war.
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Balduin I. stirbt
1118
Nach einem Feldzug nach Ägypten, stirbt König Balduin I. von Jerusalem in der kleinen Küstenstadt Al-Arisch, während diese belagert wurde. Nach seinem Tod versuchten einige Adlige den Thron seinem Bruder Eustache anzubieten, der sich von Europa aus auch auf den Weg machte, dann aber in Apulien von der Krönung Balduins II. erfuhr und umkehrte. Joscelyn de Courtenay, der Fürst von Tiberias, spielte bei Balduins Thronbesteigung eine wichtige Rolle.
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Balduin II. wird zum zweiten König Jerusalems und die Machtverhältnisse in Outremer verändern sich.
1118
Balduin II. wird in Jerusalem zum König gekrönt. Seine Grafschaft Edessa überlässt er seinem Vetter und Gefolgsmann Joscelyn, während das Fürstentum Tiberias an Guillaume de Bures ging, einen Gefolgsmann Joscelyns und bald ein enger Verbündeter des neuen Königs.
Balduin II.,
Morphia von Melitene,
Melisende von Jerusalem,
Alice von Jerusalem,
Hodierna von Jerusalem
-

Das Haus Puy in Oultejordain
1118
Nachdem König Balduin I. schon weite Teile des Landes östlich des Jordan und südlich des Toten Meeres erobert hatte, wurde dieses Land 1118 an Romain du Puy gegeben, womit die große Baronie Oultrejordain entstand.
Romain du Puy
-

Das Haus Puiset in Jaffa
1118
Nach dem Machtwechsel in Jerusalem wird auch Jaffa, welches bis dahin zur Krondomäne gehörte, an einen Gefolgsmann und Verwandten des Königs Balduin II. gegeben. Hugues du Puiset-Jaffa wird zum ersten Grafen von Jaffa. Sein Sohn folgt ihm nach seinem baldigen Tod als minderjähriger Graf.
Balduin II.,
Hugues II. du Puiset-Jaffa
-

Die Gründung des Templerordens
1118
Hugues de Payens und weitere Ritter Gründen den Orden der Armen Ritterschaft Christi.
Hugues de Payens
-

Schlacht von Ager Sanguinis
28. Juni 1119
Ilgahzi, der Atabeg von Aleppo, greift das Fürstentum Antiochia an. Anstatt auf Verstärkung aus Jerusalem und Tripolis zu warten, greift Roger das muslimische Heer an und wird in einer blutigen Schlacht geschlagen und getötet.
Ilgahzi,
Roger von Salerno
-Das Fürstentum Antiochia wird empfindlich geschwächt und verliert seine Feldarmee

Schlacht von Hab
14. August 1119
Nach der Niederlage bei Ager Sanguinis, führt König Balduin II. ein Heer aus Jerusalem und Tripoli nach Norden um das bedrohte Antiochia zu retten. Nach einer schweren und blutigen Schlacht, die nur durch den König selbst, der seine Reserve aus Rittern, gezielt an Schwachstellen einsetzte, gewonnen werden konnte, waren die christlichen Reiche vorerst gerettet. Eine erneute Niederlage der Franken hätte zu schlimmen Folgen für die Franken im heiligen Land führen können.
Balduin II.,
Guillaume de Bures,
Ilgahzi
-Balduin II. wird Regent über das geschwächte Antiochia.

Morphia von Melitene wird zur Königin von Jerusalem, die Familie zieht um!
1120
Morphia wird zur Königin von Jerusalem gekrönt. Noch im selben Jahr überlässt Balduin II. dem Templerorden seinen Palast auf dem Tempelberg und zieht mit seiner Familie in einen neu errichteten Palast im christlichen Viertel. Außerdem wird im selben Jahr seine vierte Tochter, Yvette, geboren.
Balduin II.,
Morphia von Melitene,
Melisende von Jerusalem,
Alice von Jerusalem,
Hodierna von Jerusalem,
Yvette von Jerusalem
-

Das Haus Hebron greift erneut nach seinem Land
1120
Nachdem sein Vater, Hugues d'Hébron, das Land nur kurz im Jahre 1104 gehalten hatte, erlangte Balduin d'Hébron die Baronie im Jahr 1120 zurück und herrscht seitdem erfolgreich über sein Land.
Baudouin d'Hébron
-

Das Konzil von Nablus
1120
Auf dem Konzil von Nablus wurden allgemeine rechtliche und kirchenrechtliche Gesetze erlassen. Es wurde von Patriarch Warmund und König Balduin abgehalten. Es war eine Folge der verlorenen Schlachten gegen die Muslime und anderer Zeichen (Jerusalem war seit vier Jahren von Heuschrecken und Mäusen heimgesucht worden), dass das Königreich die Gunst Gottes verloren hatte. Aus Sicht der Kirche lebten die Menschen zu Sündenvoll, was sich auch in vielen der erlassenen Gesetze äußert. Auch wurde auf dem Konzil festgelegt, dass der König keine Macht über die Kirche haben soll. Im Ersten Kanon entschuldigt sich der König für seine Vergehen gegenüber der Kirche (Das Konzil von Nablus in unserer Wiki).
Balduin II. von Jerusalem
-

Al-Afdal, der Wesir des Fatimidenkalifats, stirbt.
1121
Jahrelang wurden die Kalifen von Kairo von ihren Wesiren beherrscht. Der Kalif Al-Amir machte mit dieser Praktik um 1121 Schluss, indem er Al-Afdal, welcher schon seit 1094 Wesir war, ermorden ließ. Al Afdal hatte von 1099 bis 1107 jährliche Angriffe gegen das Königreich Jerusalem angeführt. Nach seinem Tod konnte Al-Amir erfolgreich die politische Macht erlangen, die seinen Vorgängern verwehrt worden war. Die Banu Bakr taten sich in dieser Zeit als Verbündete des Kalifen hervor.
Omar ibn Bakr
Im Fatimidenkalifat haben wieder die Kalifen die politische Macht inne und nicht mehr die Wesire.

Balduin II. gerät in Gefangenschaft
1123
Der König von Jerusalem gerät in seldschukische Gefangenschaft. Die Haute Cour bestimmt den Konstabler Eustache de Grenier, Baron von Caesarea und Graf von Sidon, zu seinem Stellvertreter, zum Baili des Königreichs Jerusalem.
Balduin II.
Das Königreich wurde von 1123 bis zu Balduins Freilassung 1124 von dem Baili regiert.

Schlacht von Yibneh
1123
Die Schwäche des Königreichs Jerusalem ausnutzend, beauftragte Al-Amir, der Kalif der Fatimiden, seinen neuen Wesir mit einem Angriff auf die Franken. Ziel war die Einnahme der Küstenstadt Jaffa. Eustache de Grenier, der Konstabler und Baili des Königreichs, schlug die Fatimiden vernichtend, deren Taktik Bogenschützen und leichte Kavallerie einzusetzen, sich immernoch als unfähig gegenüber der fränkischen schweren Reiterei herausstellte. Eustache de Grenier wurde jedoch in der Schlacht verwundet und starb kurze Zeit später. Sein Nachfolger als Konstabler und Baili wird Guillaume de Bures.
Eustache de Grenier,
Gautier de Grenier,
Gérard de Grenier,
Guillaume de Bures
- Caesarea geht an Gautier de Grenier
- Sidon geht an Gérard de Grenier
- Guillaume de Bures wird Konstabler und Baili

Eroberung von Tyrus
29. Juni 1124
Nach der Niederlage bei der Schlacht von Ager Sanguinis und der Schwächung der Franken, bat Balduin II. bei Papst Callixtus um Hilfe, der die Venezianer mit der Ausrüstung eines neuen Kreuzzuges beauftragte. Die Venezianer stachen 1122 mit 120 Schiffen und 15000 Mann in See. Im Mai 1123 erreichten sie die levantinische Küste und vernichteten eine fatimidische Flotte an der Küste zwischen Jaffa und Askalon. Am 15. Februar 1124 begannen die Venezianer und die Franken mit der Belagerung von Tyrus. Die Lateinische Armee wurde vom Patriarchen Jerusalems, vom Dogen Venedigs, von Pons von Tripolis und von Guillaume de Bures befehligt. Am 29. Juni ergab sich die Stadt unter der Bedingung, dass den Bürgern freier Abzug oder der Erhalt ihrer Besitzungen (falls sie bleiben wollten) gewährt wurde.
Guillaume de Bures
Tyrus wird teil der königlichen Domäne

Schlacht von Azaz
1125
Ende des Jahres 1124 kam Balduin II. wieder aus der Gefangenschaft frei. Er nahm die Kampfhandlungen gegen Damaskus und Aleppo (die zuvor kurzzeitig eingestellt worden waren) sofort wieder auf und belagerte Aleppo. Er wurde von il-Bursuqi, dem seldschukischen Atabeg von Mossul zum Rückzug gezwungen. Dieser griff seinerseits das christliche Azaz an und wurde dort in einer blutigen Schlacht von Balduin II. geschlagen. Nach dieser Schlacht hatten die Franken einiges ihrer Macht, welche durch die Niederlage bei Ager Sanguinis verloren gegangen war, wieder erlangt. Außerdem konnte Balduin II. einige Geiseln der Muslime (darunter seine Tochter Yvette, sowie Joscelyn II. von Edessa) durch das erbeutete Silber frei kaufen.
Balduin II.
Guillaume de Bures
Robert von Jaffa
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Machtwechsel in Beirut
1125
Nachdem Fulko von Guines im Jahr 1125 ohne Erben stirbt, wird Gautier de Brissebarre der neue Baron von Beirut.
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Bohemund II. von Antiochia wird volljährig.
1126
Bohemund II., der Sohn des Bohemund von Tarent, wird volljährig und übernimmt die Regierung von Antiochia, nachdem erst Tankred von Tarent, danach Roger von Salerno und schließlich Balduin II. das Fürstentum während seiner Minderjährigkeit regiert hatten. Bohemund (der in Italien aufwuchs) erreichte Antiochia 1126 im Alter von 18 Jahren. In den folgenden Jahren geriet er in Konflikt mit Joscelyn I. von Edessa, wodurch eine Einnahme von Aleppo, die Balduin II. vorgesehen hatte, vereitelt wurde, da die Christen sich nicht zusammenschlossen. Jedoch musste Bohemund II, Alice, die Tochter Balduins heiraten, ehe ihm Antiochia überlassen wurde.
Alice von Jerusalem
Antiochia wird von Bohemund II. regiert

Schlacht von Marj al-Saffar
25. Januar 1126
Nach seinem Sieg bei Azaz, führte Balduin II. eine Armee nach Damaskus um die Stadt zu erobern. Die Franken errangen bei Marj al-Saffar einen teuren Sieg und waren anschließend zu schwach um Damaskus anzugreifen. Sie zogen sich zurück ohne ihre Ziele erreicht zu haben.
Balduin II.,
Barone von Jerusalem
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Banias geht an das Haus Brus
1128
Im Jahr 1128 wurde die Herrschaft Banias von den Assassinen an das Königreich Jerusalem gegeben. Balduin II. belehnte Renier de Brus de Banias mit der Herrschaft und unterstellte Banias dem Baron von Beirut.
Renier de Brus de Banias
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Imad ad-Din Zengi, Herrscher von Mossul und Aleppo
1128
Imad ad-Din Zengi, wird zum Statthalter und Atabeg von Mossul. Er ordnet sich schnell weitere kleine Machthaber unter und erlangt ein Jahr später auch die Kontrolle über Aleppo, auf welches die Kreuzfahrer schon seit Jahren ein hungriges Auge geworfen hatten. Er beherrscht nun das muslimische Gebiet östlich von Edessa, Antiochia und Tripolis. Seine Regierung ist von ständigen Kleinkriegen geprägt.
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- Mit Aleppo und Mossul beherrscht Zengi das komplette Al-Jazira, einen großen, geschlossenen Herrschaftsbereich im nördlichen Syrien und westlichen Mesopotamien.

Eine königliche Hochzeit
2. Februar 1129
Die Kronprinzessin Melisende, Tochter von König Balduin II., ehelicht Fulko von Anjou, der als Mitgift Akkon und Tyrus erhält.
Fulko von Anjou,
Melisende von Jerusalem
- Der nachfolgende König für Balduin II., welcher keine männlichen Erben zeugte, ist bestimmt.

Belagerung von Damaskus
1129
Erneut unternehmen die Kreuzfahrer einen Versuch Damaskus zu erobern und erneut scheitern sie. Sie erleiden vor Damaskus eine gefährliche Niederlage und müssen sich zurückziehen.
Balduin II.,
Barone von Jerusalem
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Konzil von Troyes und Anerkennung des Templerordens
1129
Auf dem Konzil von Troyes legte der Templerorden seine Regeln fest. Kurze Zeit später wurde der Orden offiziell vom Papst durch die Bulle "Omne datum optimum" anerkannt und direkt dem Papst unterstellt. Der Orden musste von nun an keine Steuern an das Königreich zahlen und konnte sogar selbst Steuern auf seinem Land erheben. Dem König von Jerusalem untersteht der Orden in keinster Weise.
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Samstag, 5. Juli 2014, 13:33

1130

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Inhalt
Betroffene Personen
Auswirkungen
Das armenische Fürstentum Kilikien
02. Januar 1130
Thoros I. Fürst des armenischen Kilikien stirbt und wenige Wochen nach ihm, am 30 Januar, stirbt auch sein Sohn, vermutlich durch einen Mord. Nach ihm besteigt Thoros Bruder Leo den Thron des Fürstentums und regiert als Fürst von Kilikien. Seine Nichte, Theodora von Kilikien, sendet er eine Weile darauf nach Jerusalem, um sie dort verheiraten zu lassen.
- Theodora von Kilikien
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Prinz Balduin III. wird geboren!
09. Januar 1130
Die Erbfolge des Throns von Jerusalem ist nun gesichert - Balduin III. wurde als Sohn von Melisende und Fulko geboren und gilt als kerngesund.
Balduin II.,
Fulko von Anjou,
Melisende von Jerusalem
- Die königliche Erbfolge ist frühzeitig gesichert

Bohemund II. von Antiochia stirbt
Ende Februar 1130
Bohemund II. von Antiochia will die offensichtliche Schwäche des armenischen Fürstentums von Kilikien ausnutzen und greift Leo I. an. Dieser Verbündet sich jedoch mit Gazi, dem Herrscher der Danischmenden. Bohemund wird auf dem Marsch überrascht, sein Heer niedergemacht und er getötet. Das Fürstentum Antiochia verliert nicht nur seinen Fürsten, sondern auch erneut einen großen Teil seiner militärischen Stärke. Alice, Bohemunds Witwe, will zunächst die Regentschaft für ihre Tochter übernehmen. Sie wird von den Adligen jedoch nicht anerkannt und flieht nach Jerusalem um dort nach Unterstützung bei ihrem Vater und ihrer Schwester zu suchen. König Balduin II. versagte ihr aber die Hilfe und brachte sie dazu ihre Ansprüche aufzugeben. Stattdessen wurde Balduins alter Gefolgsmann Joscelyn de Courtenay, der Graf von Edessa, zum Regenten von Antiochia.
- Alice von Jerusalem
- Joscelyn de Courtenay wird Regent von Antiochia für Bohemunds Tochter Konstanze

Ein Fest für den Thronfolger!
September 1130
Es findet ein Fest zu Ehren des Thronfolgers Balduin III. statt,dem Sohn der Kronprinzessin Melisende von Jerusalem und ihrem Gemahl, Fulko von Anjou. König Balduin benennt seine Tochter als offizielle Regentin an seiner Seite und betont, dass sie die Rechte an Balduin III. hat.
Melisende von Jerusalem, Fulko von Anjou, Balduin II., Balduin III.
- Verschärfung des Konflikts zwischen Fulko und Melisende durch öffentliche Brüskierung
- Melisende hat die alleinige Vormundschaft über den gemeinsamen Sohn
- Melisende ist nun Regentin und regiert an der Seite des Königs

Der Kalif al-Amir wird ermordet.
7. Oktober 1130
Der zehnte Kalif des Fatimidenreichs wird durch die Assassinen ermordet. Ebenso wie sein Vater al-Mustali (reg. 1094–1101) stand al-Amir nach der Erhebung zum Kalifen der Fatimiden unter der Kontrolle des Regenten al-Afdal Schahanschah (reg. 1094–1121) und hatte nur geringen Einfluss auf die Politik. Allerdings gelang ihm nach dem Sturz von al-Afdal (1121) die Übernahme der Regierung. Nach seinem Tod wird al-Amir in Ermangelung eines direkten Erben von seinem Vetter, al-Hafiz beerbt. Doch dieser neue, elfte Kalif spaltete das Fatimidenreich erneut, da die Erbberechtigung nicht als eindeutig erwiesen gilt.
Farida bint Bakr,
Omar ibn Bakr,
Tariq ibn Abdul Baqi
- Das Fatimidenkalifat bleibt weiterhin uneins und stellt für die Kreuzfahrer keine reelle Gefahr dar

Eine Klage gegen Guérin de Craon
November 1130
Romain du Puy führt gegen Guérin de Craon eine Klage an, da dieser auf seinem Land geraubt und geplündert hat. Die Schuldigkeit Guérins wird festgestellt und sein Ruf ist nicht mehr der Beste, tötete er im religiösen Eifer auch offenkundig christliche Einwohner und nicht bloß die anvisierten Heiden. Er kommt dennoch mit nur einer erheblichen Geldstrafe davon.
Guérin de Craon,
Melisende von Jerusalem,
Romain du Puy
- Guérin de Craons Ansehen erfährt einen Tiefschlag

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Samstag, 5. Juli 2014, 13:34

1131

Ereignis
Zeitpunkt
Inhalt
Betroffene Personen
Auswirkungen
Hugues II. d'Hèbron wird Vizegraf von Jerusalem
9. Februar 1131
Hugues II. d'Hébron, der Erbe von Hebron, erhält nach den Bemühungen seines Vaters das Amt des Vizegrafen von Jerusalem zugestanden, mit dem er nun eine große Chance hat, sich zu beweisen. Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass Hugues nicht mehr lange leben würde und er sein Leben in der Schlacht von Al-Arisch aushauchen würde.
Melisende von Jerusalem,
Hugues II. d'Hébron
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Die Eroberung von Al-Arisch
08. Juni 1131
Im Mai des Jahres 1131 geriet die Adlige Catherine de Grenier in fatimidische Gefangenschaft, woraufhin ihre Brüder eine Lösegeldforderung des Wali Omar ibn Bakr erhielten. Diese dachten allerdings nicht daran, diese zu bezahlen und lieferten mit der Begründung, sie befreien zu wollen, auch der Königin einen willkommenen Grund ein Zeichen gegen die plündernden Fatimiden zu setzen. Ein kleines Heer macht sich auf den Weg nach Al-Arisch und erobert die kleine Stadt binnen einer einzigen Nacht, jener Nacht vom 07. auf den 08. Juni. Der Wali konnte fliehen, Catherine de Grenier befreit werden, die Stadt wurde anschließend niedergebrannt und unbewohnbar gemacht.
Catherine de Grenier,
Edmund von Westernach,
Gautier de Grenier,
Gérard de Grenier,
Godefroy de Bures,
Hugues d'Hébron,
Omar ibn Bakr
- Gesteigerter Hass bei der fatimidischen Bevölkerung
- Flüchtlinge flüchten sich nach Askalon
- Der Konflikt zwischen den Fatimiden und den Franken entbrennt erneut

Templergroßmeister Robert de Craon
1. Juli 1131
Nach dem Tod des ersten Großmeisters des Ordens, Hugues de Payens, wird Robert de Craon zu seinem Nachfolger ernannt. Lange würde er nicht in seinem Amt verweilen, sorgt er doch durch seine Entscheidungen nicht unbedingt für große Beliebtheit innerhalb des Ordens.
Robert de Craon
- Der Orden wird für eine gewisse Zeit befristet und kämpft mit inneren Unruhen

Vizegraf, Kämmerer und ein Turnier
18. August 1131
Die Regentin Melisende von Jerusalem hält eine Rede zur erfolgreichen Einnahme von Al-Arisch. Überdies hinaus ernennt sie ihren Günstling Edmund von Westernach zum Vizegrafen von Jerusalem, um ihn für seinen bisherigen, großen Einsatz und Verdienst um das Königreich zu belohnen. Weiterhin wird Adam de Béthune zum Kämmerer des Königreichs ernannt, ein weiterer, großer Vertrauensbeweis der Regentin. Überdies hinaus erklärt sie, dass im Winter desselben Jahres ein Turnier zur Ehrung der siegreichen Helden stattfinden soll.
Adam de Béthune,
Edmund von Westernach,
Melisende von Jerusalem
- bedeutende Hofämter werden an Anhänger Melisendes vergeben, was Fulko weiterhin schwächt
- Melisende tritt zunehmend vor ihrem Vater in den Vordergrund der Regierungsgeschäfte

Ein Emir für Askalon!
7. September 1131
Omar ibn Bakr erhält von dem Kalifen des Fatimidenreichs, al-Hafiz, eine neuerliche Chance. Askalon wird zum Emirat ernannt und erhält große Unterstützung aus Kairo, um nach dem Fall von al-Arisch die letzte fatimidische Bastion gegen die Franken verteidigen zu können. Der neue Emir Askalons ist der muslimische Edelmann Omar ibn Bakr, der sich als ein harter Rivale und Grenzverteidiger beweisen wird.
Omar ibn Bakr
- Askalon gewinnt an Bedeutung für Kairo
- Die Grenze der Fatimiden wird mit größerer Kraft verteidigt

Arsur wird zur Baronie
24. September 1131
Die Regentin Melisende ringt sich zu einem Entgegenkommen an Guérin de Craon durch und löst Arsur aus der Krondomäne, um es dem Ritter ihres Mannes zum Lehen zu geben.
Guérin de Craon,
Melisende von Jerusalem
- Melisende zeigt sich kompromissbereit und versucht zu schlichten

Der neue Graf von Jaffa
26. Oktober 1131
Robert von Flandern, der dritte seines Namens, nimmt in Jerusalem ein neues Leben für sich an und erhält von der Regentin Melisende die Grafschaft Jaffa zum Lehen. Diese ist froh um den neuen Vasallen, der einige, fähige Ritter mit sich ins Heilige Land führte.
Melisende von Jerusalem,
Robert von Jaffa
- neidvolle Skepsis, dass ein Mann aus Europa Jaffa erhielt
- ein eher kriegerischer Herr an der Grenze zu Askalon

Antiochia, Edessa und Kilikien
Anfang November 1131
Anfang November 1131 überzeugt König Balduin II. seine Tochter Alice davon, ihre Ansprüche auf Antiochia aufzugeben. Balduins früherer Gefolgsmann und Graf von Edessa, Joscelyn de Courtenay, wird zum Regenten von Antiochia. Er regiert damit sowohl Edessa, als auch Antiochia. Mit Leo I. von Kilikien (der sein Schwager war) schloss er Frieden und die Muslime werden, durch die momentane Stärke des Nordens, auf Abstand gehalten.
Balduin II.,
Melisende von Jerusalem
Alice von Jerusalem
- Die nördlichen Kreuzfahrerstaaten sind gesichert

Ein Buhurt für die Elite des Reichs
4. Dezember 1131
Die Regentin Melisende und der König Balduin lassen einen Buhurt ausrichten, an welchem der gesamte Adel teilnehmen kann. Im selben Zuge der mehrtägigen Feierlichkeiten findet zudem die Schwertleite einiger verdienter Edelknechte und Knappen statt, unter ihnen erneut der Günstling der Regentin, Edmund von Westernach
Balduin II.,
Melisende von Jerusalem
+ das gesamte Königreich
- Ruhm für die Gewinner des Turniers

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Samstag, 5. Juli 2014, 16:52

1132

Ereignis
Zeitpunkt
Inhalt
Betroffene Personen
Auswirkungen
Templergroßmeister Hervé du Quélennec
27. Januar 1132
Der Vorgänger Hervés wurde in der Kommende von Tyrus als Großmeister abgewählt, da er von der Masse der Templerbrüder als ungeeignet für dieses Amt befunden wurde. Er darf fortan als Ritterbruder im Orden verbleiben, während die große Ehre und Würde des Großmeisters an Hervé du Quélennec übergeben wurde.
Hervé du Quélennec
- Robert de Craon verlor viel seines Ansehens und mit ihm durchaus ein wenig seine Familie

Der große König Balduin II. dankt ab
3. Februar 1132
Balduin II. entschließt sich nach langen Jahren des Regierens seine Königswürde zugunsten seiner Tochter niederzulegen und verkündete offen vor der Haute Cour, dass er abdankt. Die Krönungsfeierlichkeiten für König Fulko und Königin Melisende wurden von diesem überraschenden Moment an eifrig aufgenommen.
Balduin II.,
Fulko von Anjou,
Melisende von Jerusalem,
die Haute Cour
- Fulko erhält nun Aufwind durch seine nahende Krönung
- das Gewinnen von Unterstützern zwischen König und Königin beginnt

Mundschenk Laurentin de Grenier
18. Februar 1132
Durch den Einfluss seines Vetters, Gautier de Grenier, erhält Laurentin eine Audienz bei der baldigen Königin Jerusalems und von dieser die Zusage, zu ihrem neuen Mundschenk ernannt zu werden. Die Greniers sind bestrebt, ihre Stellung im Reich zu verbessern - Melisende bemüht darum, Unterstützer gegen ihren Gemahl zu gewinnen.
Gautier de Grenier,
Laurentin de Grenier
Melisende von Jerusalem
- Ein schwaches, aber bestehendes Bekenntnis Laurentins und Gautiers zu Melisende

Gregor von Brandis - der neue Patriarch
8. März 1132
Jerusalem erhält einen neuen Patriarchen, nachdem Wilhelm von Mesen nach Rom bestellt wurde um die Kardinalswürde zu empfangen. Gregor von Brandis gilt als äußerst liberal und nicht ganz unbestechlich, ein Mann, der die Genüsse des Lebens sehr wohl zu schätzen weiß.
Gregor von Brandis
- Das Machtgefüge der Kirche in Jerusalem verändert sich massiv

Die Krönung von Melisende von Jerusalem und Fulko von Anjou
25. März 1132
Prinzessin Melisende und Prinz Fulko werden von dem neuen Patriarchen Gregor von Brandis zu Königin und König gesalbt und gekrönt. Schon während der Krönungszeremonie zeichnet sich ab, dass dem Königreich ein Machtkampf bevorsteht.
Fulko von Anjou,
Gregor von Brandis,
Melisende von Jerusalem
- Fulko hält nun nach langem Warten reelle Macht in den Händen
- Offenkundig beginnt der Kampf um die Krone zwischen Königin und König

Hochzeit von Baudouin d'Hébron
28. März 1132
Baudouin d'Hébron ehelicht Agnes de Bures, die Tochter des Fürsten von Tiberias. Eine Hochzeit, die viel Aufmerksamkeit auf sich zieht und ein unerwartetes Bündnis zwischen Bures und Hebron darstellt.
Àgnes de Bures,
Baudouin d'Hébron,
+ der Adel des Reiches
- Anhänger des Königs verbinden sich mit Anhängern der Königin

Des Königs neuer Konstabler
18. April 1132
Fulko von Anjou macht seine Versprechungen gegenüber seinem besten Freund und treustem Gefolgsmann Guérin de Craon war und entlohnt diesen für seine Treue. Guillaume de Bures wird seines Amtes enthoben und fortan Guérin de Craon als Konstabler eingesetzt. Kurz darauf versucht Melisende von Jerusalem, die eine Unterstützerin Guillaumes ist, dieses Gefüge zu dementieren und fordert ein Gottesurteil, welches über den Konstabler entscheiden soll. Fulko und seine Frau geraten bei dieser Diskussion heftig aneinander.
Fulko von Anjou,
Guérin de Craon,
Guillaume de Bures,
Melisende von Jerusalem
- Melisende und ihre Anhänger werden durch Fulko massiv provoziert und gedemütigt

Das Gottesurteil bestätigt Guérin de Craon
30. April 1132
Ein Zweikampf soll darüber entscheiden, welcher Konstabler in Gottes Sinne ist: Guillaume de Bures oder Guérin de Craon. Das Duell wird durch den neuen Konstabler, Guérin, gewonnen.
Guérin de Craon,
Guillaume de Bures
- Guérin erlangt Unantastbarkeit durch göttliche Bestätigung!
- Melisende und ihre Anhänger erfahren einen herben Rückschlag.

Tyrus lehnt sich gegen die Königin auf
7. Mai 1132
Yves de Candé, ein treuer Unterstützer Fulkos, nutzt eine prekäre Situation für sich und seinen König. Als Königin Melisende eine Gesandtschaft schickte, die ihn seines Amtes als Vizegrafen von Tyrus entheben sollte, nimmt er besagte Mitglieder dieser Gesandtschaft gefangen und sperrt sie ein. Seine Stadt Tyrus bereitet er auf eine bevorstehende Belagerung vor. Aufgeflogen ist Melisende durch den Verrat eines Getreuen, Gautier de Monthléry, der seine Informationen und Pläne seiner Königin an ihren Mann verriet. Der königliche Bastard, Melisendes Bruder, sowie ihr Günstling Edmund von Westernach geraten in Gefangenschaft. Auch Laurentin de Grenier war kurzzeitig gefangen, doch wurde dieser von Guérin de Craon, der mit Yves und Fulko gemeinsame Sache macht, wieder aus dieser gelöst.
Amaury de Sebastia,
Edmund von Westernach,
Gautier de Monthléry,
Laurentin de Grenier,
Yves de Candé
- Das Königreich und seine Adligen erleben einen massiven Bruch

Hochzeit von Gérard de Grenier & der Tod von Honfroy I. de Toron
12. Mai 1132
Gérard de Grenier nimmt Isabelle de Toron zu seiner Frau, dies mithilfe des Königs und gegen den Willen von Isabelles Vater und dessen Lehnsherrn Guillaume de Bures, welcher ohnehin ein Feind der Familie Grenier ist. Honfroy I. de Toron, Isabelles Vater, stirbt noch in der Hochzeitsnacht seiner Tochter an einer Herzschwäche und der allzu großen Aufregung.
Gérard de Grenier,
Honfroy de Toron,
Isabelle de Toron
- Verfeindung zwischen Toron und Grenier/dem König

Hochzeit von Romain du Puy
15. Mai 1132
Romain du Puy ehelicht Eleonora von Jaffa, die Bastardtochter Roberts von Jaffa, dem neuen Grafen der gleichnamigen Grafschaft. Eine Hochzeit, die ebenfalls recht viel Aufmerksamkeit mit sich zieht, denn immerhin handelt es sich bei Eleonora um einen Bastard, ganz gleich was ihr Vater selbst auch sein mochte.
Eleonora von Jaffa,
Romain du Puy
+ der Adel des Reiches
- Prestigeverlust für Romain du Puy, wenn auch kein sonderlich großer

Aufstand vor der Grabeskirche
20. Mai 1132
Es kommt zu Ausschreitungen vor der Grabeskirche, nachdem Gabriel di Bieda erneut eine Hasspredigt abhielt. Der Kanoniker ist nicht erst seit kurzer Zeit dafür bekannt, radikal und gnadenlos über Sünde und Ungläubige zu predigen und zieht mit dieser Vorgehensweise viel Aufmerksamkeit auf sich. Viele Muslime verlassen Jerusalem.
Gabriel di Bieda
- Christliche Herrschaft erhält radikalen Ruf
- Muslime fühlen sich zunehmend unsicherer

Die Gefangennahme des Königs durch seine Frau
21. Mai 1132
Königin Melisende lässt, nachdem sie von der Gefangennahme ihres Bruders und ihres Günstlings erfährt, ihren Gemahl Fulko durch zwei ihrer mächtigsten und treusten Gefolgsmänner gefangen nehmen. Außerdem ordnet sie noch die Belagerung von Tyrus an, um eine möglichst zeitnahe Freilassung der beiden Geiseln bewirken zu können.
Fulko von Anjou,
Guillaume de Bures,
Melisende von Jerusalem,
Romain du Puy
- der Konflikt wird nun landesweit bekannt
- Melisende zieht durch diese drastische Maßnahme viel Aufmerksamkeit auf sich
- Guillaume und Romain machen sich vor Fulko von Anjou zu Hochverrätern

Die Kette von St. Johannes dem Täufer
5. Juni 1132
Hectore du Caylar fand auf der Reliquiensuche in Machärus tatsächlich eine Kette, die durch Gregor von Brandis geprüft wird. Sie war tatsächlich für Wunder verantwortlich, sodass ihre Echtheit als bestätigt gilt.
Gregor von Brandis,
Hectore du Caylar
- Ein eindeutiges Zeichen Gottes wurde gesandt

Tyrus wird von der Königin belagert
10.-23. Juni 1132
Die Stadt Tyrus wird nun durch ein fränkisches Heer, angeführt von Guillaume de Bures, auf Geheiß der Königin belagert, um eine Freilassung der Geiseln und eine Unterwerfung ihres Mannes zu bewirken.
Guillaume de Bures,
Yves de Candé
- eine deutliche Schwächung von Galiläa selbst
- eine Schwächung des Königreichs durch innere Unruhen

Versöhnung zwischen Königin und König
30. Juni 1132
Königin Melisende hat ihren Gemahl wieder aus der Geiselhaft bei Guillaume de Bures entlassen und sich mit ihm auf eine Verständigung geeinigt. Er beugte in aller Öffentlichkeit vor ihr das Knie, erkannte ihren Sieg an und schwor von nun an Frieden und Gleichgewicht zu wahren - im Gegenzug würde sie ihn wieder seine Position als König ausfüllen lassen. Melisende überreicht ihm als Symbol das Schwert ihres Vaters, welches sie ihm bei der Krönung vorenthalten hatte. Diese sehr öffentliche Frieden würde im Laufe der nächsten Wochen und Monate tatsächlich an Aufrichtigkeit gewinnen und später, im Oktober nämlich, sollte er so weit gehen, dass Melisende Fulko das Versprechen gibt, dass sein Freund und Weggefährte Guérin de Craon eines Tages der Ritter von ihrem Sohn, Balduin III. sein wird.
Fulko von Anjou,
Melisende von Jerusalem
- Einigkeit zwischen König und Königin
- Resignation bei manchen engen Anhängern der Königin
- Stabilität im Königreich

Große Veränderungen in den adligen Strukturen
Juli 1132
Im Königreich werden etliche Dinge verändert:
-> Amaury de Sebastia soll neuer Konstabler werden
-> Guérin de Craon wird Marschall, anstelle von Balian von Ibelin
-> Gautier de Grenier wird Vizegraf von Tyrus
-> Gérard de Grenier wird Kämmerer von Jerusalem
-> Gabriel di Bieda wird Kanzler von Jerusalem
-> Catherine de Grenier wird statt mit Guérin de Craon mit Guillaume de Bures verlobt, um den Reichsfrieden zu sichern
Melisende von Jerusalem,
o.g. Parteien
- eine Neuverteilung der Macht

Hochzeit von Robert von Jaffa
28. August 1132
Robert von Jaffa ehelicht die zweitälteste Tochter des geschiedenen Königs Balduin II. und somit die Schwester von Königin Melisende. Eine Ehe, die in einigen Lagern Neid verursacht, denn diese Partie ist eine der ausgezeichneten Sorten für Robert von Jaffa.
Alice von Jerusalem,
Robert von Jaffa,
der gesamte Adel des Königreichs
- eine mächtige Allianz zwischen dem Königshaus und dem Haus Jaffa

Der Teufel unter den Menschen
01. Oktober 1132
Der Waffenknecht Friedrich wird in der Taverne "zum Steinernen Farn" von einem scheinbar wahnsinnigen Mann gebissen. Eine ganze Weile darauf steht es auch um seine Gesundheit und seinen Geisteszustand immer schlechter. Man munkelt, dass der Teufel sein Auge auf Jerusalem geworfen habe.
Friedrich
+ Besucher der Taverne
+ Einwohner des Davidsturms
+ Johanniter
- Große Sorge in der Bevölkerung vor Ansteckung
- Gesteigerte Furcht vor Hunden & Tieren im Allgemeinen
- Misstrauen gegenüber Fremden

Hochzeit von Guillaume de Bures
02. Oktober 1132
Auf Wunsch von Königin Melisende ehelicht Guillaume de Bures, der Fürst von Tiberias, die schöne Catherine de Grenier. Zur Mitgift erhält er Jericho von der Familie Grenier. Dieses Bündnis soll einen Frieden zwischen den verfeindeten Familien erzwingen, was für den Moment in jedem Fall gut funktionierte...
Catherine de Grenier,
Guillaume de Bures,
der gesamte Adel des Königreichs
- ein Bündnis zwischen Bures und Grenier
- Guérin de Craon wird durch Verlust von Catherine de Grenier provoziert

Lang lebe der König
16. Oktober 1132
Der König Fulko wird in der Grabeskirche durch einen Assassinen ermordet.
Fulko von Anjou,
Melisende von Jerusalem
+ die Bevölkerung und der Adel Jerusalems
- Die Königin regiert von nun an allein
- Es ist zu erwarten, dass der nächste König ein Kind - Fulkos Sohn - ist
- Die Frage nach dem Auftraggeber spaltet das Königreich

Der Tod von Adam de Béthune
05. November 1132
Guillaume de Bures überfällt ohne die Erklärung einer Fehde und ohne sonst irgendeine Rücksprache mit der Königin die Baronie Bethsan. Hierbei stirbt ihr Baron, Adam de Béthune, woraufhin Bethsan vorübergehend ein Teil der Krondomäne wird. Die Königin gewährt Guillaume in einem Gespräch unter vier Augen allerdings Gnade und gibt vor, den Überfall angeordnet zu haben, da Adam de Béthune als Hochverräter entlarvt wurde (was eine Lüge ist.).
Guillaume de Bures
und sein Gefolge
- Die Familie Béthune fällt in die Bedeutungslosigkeit
- Die Königin bekennt sich wieder zum Haus Bures

Die Palatini
01. Dezember 1132
Die Königin beruft eine Eliteeinheit namens "Palatini" ins leben. Diese sind ausschließlich mit dem Schutz der Königin und ihrer beiden Söhne betraut.
Melisende von Jerusalem
- Es gibt eindeutige Günstlinge der Königin
- Ein elitärer Personenkreis um die Königin entsteht, der viele Rechte besitzt
- Die Königin wird auch für Vertraute schwerer erreichbar

Eine Razzia der Templer
24. Dezember 1132
Die Templervollführen eine Razzia in muslimischen Haushalten innerhalb der Stadt von Jerusalem, was ganz und gar nicht mit dem Wohlwollen der Königin durchgeführt wurde. Die Templer erhoffen sich, christliche Sklaven z finden, um sie zu befreien und den Muslimen zu schaden.
Hervé du Quélennec
+ Gabriel di Bieda
+ Templerorden
+ Edmund von Westernach
- Furcht bei den Muslimen Jerusalems
- Misstrauen der Königin gegenüber den Templern

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Montag, 23. Februar 2015, 16:57

1133

Ereignis
Zeitpunkt
Inhalt
Betroffene Personen
Auswirkungen
Ein Turnier
12. Februar 1133
Die Königin lässt anlässlich ihres Namenstages ein Turnier ausrichten, zu dem sämtliche Ritter, Herren, Barone, Grafen und Fürsten herzlich eingeladen sind - wie auch ihre eigenen Palatini, so sie dies wünschen.
Melisende von Jerusalem
+ sämtlicher bewaffneter Adel
+ sämtlicher nicht-bewaffneter Adel
+ Das Volk
-Freude über ein anstehendes Fest

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