Aprilis, anno Domini MCXXXIII (1133)
  Der April beginnt mit einem starken Regenschauer,
  welcher aber nach den ersten Tagen abebbt und einem
  warmen und trockenen Wetter Platz macht.
  Die Temperaturen liegen im Durchschnitt bei 16 Grad. (Details)

Überall auf den Straßen ist zu hören,
     dass die Priester beunruhigt sind. Nach einem schweren
     Unwettter wurden große Schäden an verschiedenen
     Punkten der Stadt gemeldet. Am schlimmsten traf es die
     Grabeskirche, deren Dach eingestürzt ist. Was mag
     Gottes Zorn auf die Menschen in der heiligen Stadt
     gelenkt haben?

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BESCHREIBUNG

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~ Das Wetter der Levante ~
Anno Domini 1130   +    Anno Domini 1131   +    Anno Domini 1132   +    Anno Domini 1133
März:
Der März scheint den Winter im Königreich Jerusalem nun endgültig abschütteln zu wollen. War es im Februar teilweise noch kalt und stürmisch, zeigt sich der März hauptsächlich freundlich und mild. Durchschnittlich fällt jeden dritten Tag Regen. Ein Regen der von den Bauern äußerst gerne gesehen wird, füllt er doch die Bäche, Flüsse und Seen und schafft somit Wasserreservoirs für den heißen und trockenen Sommer. Vor allem die Feldfrüchte brauchen den Regen nun, denn wenn die Regenzeit zu früh endet dann können die Pflanzen vielerorts nicht mehr weit genug reifen um eine ertragreiche Ernte einfahren zu können.

Abgesehen vom sporadischen Regen ist es in Jerusalem und auch im restlichen Königreich sonnig. Die Temperaturen liegen zwischen 10 und 20 Grad am Tag und zwischen 5 und 15 Grad bei Nacht. Manchmal kann es Tagsüber auch schon bis zu 25 Grad warm werden. Damit ist es noch nicht so heiß wie im Sommer, aber man muss auch nicht mehr unbedingt frieren. Überall auf den Feldern wachsen die Pflanzen. Noch ist der Beginn der Erntezeit fast einen Monat entfernt, aber man kann schon jetzt sehen dass es wohl eine gute Ernte wird - sofern bis zur Erntezeit noch genügend Regen fällt.

Im Jordantal ist es etwas wärmer als im Rest des Königreichs, während es an der Küste manchmal noch sehr windig und etwas kühl sein kann.

Gegen Ende des Monats, am 24. und 25. März, fegt ein heftiges Unwetter von Nordwesten her über das Königreich. Es erreicht Galiläa und die nördliche Küste schon in der Nacht des 23. März und zieht dann im Laufe des 24. auch über die südlichen Teile des Königreiches. Es fällt in diesen Tagen viel Regen und es ist stürmisch. Mancherorts entstehen leichtere Schäden, aber alles in allem ist es nicht zu vergleichen mit den heftigeren Unwettern des Januar.

Februar:
Nach den schweren und heftigen Regenstürmen im Januar, beginnt der Februar mild und freundlich. Es gibt weniger Niederschläge und an vielen Tagen scheint die Sonne strahlend vom Himmel herab und erwärmt das Land. Die Bäche und Flüsse sind voll von klarem und frischem Wasser, welches sie von den hohen in die niederen Gebiete transportieren. Kleine Wadis und Senken, welche im Sommer so trocken sind wie ein Stein, führen nun reichlich Wasser und sind an den Hängen mit frischer und grüner Vegetation bewachsen. Es ist noch immer kalt, vor allem in den Nächten. Daher wächst und gedeiht noch nicht alles, aber die Feldfrüchte, welche für den Winter ausgesäät wurden, wachsen gut und auch in der Wildnis finden sich genügend Pflanzen, welche mit der Kälte keine Probleme haben.

Die Temperaturen liegen den gesamten Januar hindurch zwischen 5 und 15 Grad bei Tag und 3 und 7 Grad bei Nacht. Der Gefrierpunkt wird auch Nachts nur noch selten erreicht. Wenn Tagsüber die Sonne scheint, dann können die Temperaturen auch schon einmal bis zu 18 Grad betragen.

Zur Mitte und zum Ende des Monats hin regnet es wieder ab und an, aber die Zeit der schlimmen Stürme scheint vorbei zu sein. Während das gute Wetter anhält, sind die Menschen eifrig damit besch๏tigt die Schäden zu beseitigen, welche die Stürme des vergangenen Monats angerichtet haben.

Januar:
Der Januar ist weiterhin mild, jedoch wird es etwas kälter. Die Temoeraturen liegen bei Tag 4 und 13 Grad und bei Nacht zwischen 0 und 6 Grad. Schwere Stürme geißeln das Meer und kein Schiff traut sich mehr die schützenden Häfen zu verlassen. Auch über dem Königreich toben Stürme, welche an der Küste stärker und im Landesinneren schw์her sind. Das erste Drittel des Monats ist noch recht ruhig, doch ab dem zweiten Drittel peitschen heftige Regenstürme über das Land, die zwar viel vom kostbaren Wasser bringen, die aber auch Straßen überschwemmen und Brücken fort reißen. Viele Furten sind nicht mehr passierbar und das Reisen wird erschwert. Erst gegen Ende des Monats beruhigt sich das Wetter wieder und die Stürme lassen nach. Nachdem das Land über zwei Wochen hinweg jedoch von schweren Stürmen geplagt wurde, gibt es am Ende des Monats einiges zu reparieren und trocken zu legen.
Der Bevölkerung allerdings geht es während alledem nicht schlecht. Es ist genug Nahrung vorhanden und bis auf die schweren Regenfälle und die Kälte geht es den Menschen gut. Man verbarikadiert sich innerhalb seines Hauses und wärmt sich an offenen Feuerstellen. Märkte werden trotz den teilweise recht heftigen Regenschauern normal abgehalten. Lediglich wenn es zu heftig stürmt und regnet, werden die Marktstände voller Hektik abgebaut und die Ware in Sicherheit gebracht.

In Galiläa und an der nördlichen Küstenebene, vor allem aber im Libannon ist es noch um einiges kälter als in Jerusalem. Südlich der Heiligen Stadt aber wird es dafür etwas wärmer. In Askalon ist es zwar stürmisch, aber es regnet weniger und die Sonne scheint an vielen Tagen wärmend auf die Bewohner der fatimidischen Küstenstadt.